Es ist schon eine lange Tradition, dass das Finale der Schützenfestsaison im Bezirksverband Viersen-Mitte mit dem Schützen- und Heimatfest der St. Notburga Schützenbruderschaft gefeiert wird. Abordnungen aller Bruderschaften im Bezirksverband und Gäste der Bruderschaft feierten vier Tage lang ein rauschendes Fest. Am Freitagabend und am Samstag galt es, die scheidenden Majestäten mit entsprechenden Abenden zu verabschieden. Der Sonntag dann stand noch einmal ganz im Zeichen des Schützenwesens in Viersen. Nach dem Hochamt zeigten drei Tambourcorps und drei Musikzüge mit einer Musikdemonstration, was sie so musikalisch drauf haben. Danach folgte die große Parade. Im Festzug ging es zur Kranzniederlegung mit anschließendem großen Zapfenstreich zum Ehrenmal an der Nauenstraße. Bevor am Nachmittag zum Vogelschuss angetreten wurde, gab es einen zünftigen musikalischen Frühschoppen im Festzelt. Gegen 14 Uhr traten drei „Weiße Husaren“ zum Vogelschuss an. Dabei kristalisierte sich schnell heraus, dass nur Philipp Genenger den Anspruch auf die Königswürde ernst nahm. Er benötigte 227 Schuss, um den hölzernen Kameraden von der Stange zu holen. Seine Minister sind Sven Thissen und Adrian Müller-Litgen. Als Königsadjutant fungiert Dominik Hensges. Das junge Königshaus – Philipp Genenger ist der zweitjüngste König in der Bruderschaftsgeschichte – regiert von 2026 bis 2028.
Das die Gruppen der Bruderschaft kräftig feiern können und das man dabei auch sehr kreativ sein kann, bewiesen die Gruppen mit ihren Auftritten beim abschließenden Dorfabend am Montag. Hier blieb kein Auge trocken und die Begeisterung war groß. Diese prächtige Stimmung nutzte dann auch die Mönchengladbacher Band „Echt Lekker“. Sie bildeten den krönenden Höhepunkt des Dorfabends. Die St. Notburga Schützenbruderschaft ist für die kommenden Schützenfeste bestens gerüstet.